Die Stadtverwaltung stellt eine deutliche Zunahme von Schmierereien mit rechtsextremem, politischem Inhalt im Stadtgebiet fest. Probleme bereiten auch Verschmutzungen durch Aufkleber mit ausländerfeindlichem Inhalt. Oberbürgermeister Thomas Ebersberger verurteilt diese rechtsextremen Aktivitäten auf das Schärfste: „Bayreuth ist als Festspiel- und Universitätsstadt in der ganzen Welt als offen und bunt bekannt. Bayreuth steht für Toleranz, für Vielfalt und Demokratie. In Bayreuth darf kein Platz sein für Hass und Rassismus.“
Soweit städtisches Eigentum betroffen ist, wurden die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits sensibilisiert. und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angehalten, die rechtsextremen Parolen möglichst rasch zu beseitigen.
Das Problem stellt sich jedoch grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet, wobei vor allem auch Unterführungen betroffen sind.
Um dieser unerfreulichen Entwicklung Einhalt gebieten zu können, ist die Stadtverwaltung um jeden Hinweis aus der Bevölkerung dankbar.
Roland Kriegl ist bei der Stadtverwaltung der zentrale Ansprechpartner für alle Arten von Beschwerden und Anregungen aus der Bevölkerung. Er ist unter Telefon 0921 25 1573 beziehungsweise E-Mail roland.kriegl@stadt.bayreuth.de zu erreichen. Selbstverständlich können sich Bürgerinnen und Bürger aber auch online über den „Mängelmelder“ der Stadt (abrufbar über www.bayreuth.de) melden.
Soweit von diesen Schmierereien bzw. Aufklebern nicht städtisches Eigentum betroffen ist (Briefkästen, Bänke im Hofgarten, Bushaltestellen, etc.), werden die betroffenen Eigentümer von der Stadtverwaltung umgehend informiert und ebenfalls gebeten, die rechtsextremen Parolen rasch zu beseitigen.
Die Stadtverwaltung weist ferner darauf hin, dass sämtliche rechtsextremen Verschmutzungen an städtischem Eigentum zur Anzeige gebracht werden.