Am Flößanger wird am Sonntag, 30. März, um 10 Uhr, eine neue Informationstafel des Rot-Main-Auen-Wegs eingeweiht. Sie ist positioniert mit Blick auf die Kleingartenanlage „Am Flößanger“ und auf die im vergangenen Jahr auf Antrag der beiden Stadträte Stephan Müller und Frank Hofmann von der Bayreuther Gemeinschaft (BG) entsprechend umbenannte Stichstraße. Auch die Tafel wurde in Verbindung mit der Straßenumbenennung von der BG angeregt. Sie wird in den bereits bestehenden Rot-Main-Auen-Weg integriert.
Der Name „Am Flößanger“ erinnert an die historische Flößerei, bei der zwischen dem 15. und dem 20. Jahrhundert Holz aus den Wäldern rund um den Ochsenkopf über die Steinach und den Roten Main nach Bayreuth transportiert wurde. Neben Wissenswertem zur Flößerei thematisiert die Tafel auch das ehemalige Barackenlager „Flößanger“ nach dem Kriegsende 1945.
Treffpunkt für alle, die an der Einweihung interessiert sind, ist das Wehr in der Wilhelminenaue. Dr. Adriane Lochner sowie Gisela und Erhard Peplau vom Projektteam führen nach der Einweihung einen Spaziergang entlang des Mains und des ehemaligen Gebiets der „Flöß“. „Die Flöß“ endete am Flößanger. Der Name bezieht sich auf eine Wiese am Main, auf der das Brennholz ans Ufer gezogen und getrocknet wurde.
Die Einweihung findet im Rahmen des Veranstaltungsprogramms zum Wassermonat März der Region Bayreuth statt, das mit Mitteln des Regionalmanagements des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert wird.