CO2-Challenge Tag 3: delikat trotz Delle

Am dritten Fastentag der CO2-Challenge 2025 steht die Ernährungsweise im Fokus. Allerdings geht es (noch) nicht um die Frage, ob man einen Tag auf Fleisch oder Milchprodukte verzichten möchte, um seinen CO2-Fußabdruck zu senken.

Es geht heute um Obst und Gemüse, das auf den ersten Blick eher in der Tonne statt auf dem Teller landet – weil Dellen im Apfel sind, die Banane etwas reifer ist oder die Gurke nicht die Standard-Krümmung aufweist. Dass nicht perfektes Obst und Gemüse weggeworfen wird, kommt sehr oft vor: Etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Jahr für Jahr in Deutschland im Müll. Oder anders gesagt: Jeder Deutsche wirft jährlich 76 Kilo Lebensmittel weg.

Wer also zumindest ein Drittel seines Obst- und Gemüseeinkaufs mit nicht ganz makellosen Birnen und Kohlrabis deckt, kann 33 Kilogramm CO2 sparen. Diese Zahl ergibt sich aus der Berechnung, dass ein Kilogramm Obst und Gemüse 0,55 CO2 verursacht und der jährliche Durchschnittskonsum bei 180 Kilogramm pro Kopf liegt. Weitere Informationen gibt es unter www.goclimate.de/co2-rechner/co2-rechner-essen/.

Mit der neuen CO2-Challenge für die Fastenzeit richten sich vom 5. bis zum 18. März die Klimaschutzmanagements in der Metropolregion Nürnberg an Privathaushalte und Schulen. Mit dabei sind auch die Teams der Klimaschutzmanagements des Landkreises und der Stadt Bayreuth. Ab Aschermittwoch kann man sich vierzehn Tage lang täglich einer kleinen Aufgabe zum Energie- oder Ressourcensparen stellen, um auf spielerische Art und mit Humor eigene Gewohnheiten in einem neuen Licht zu sehen. Weitere Informationen zur CO2-Challenge gibt es hier.