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BEW baut für die Energiewende vorlesen

Zwei Großbaustellen erfordern Straßensperrungen

17.03.14

Die BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH erweitert dieses Jahr zwei ihrer wichtigsten Fernwärmenetze. Wie der Energieversorger mitteilt, werden damit größere Baustellen verbunden sein. „Für uns sind beide Projekte Teil der Energiewende vor Ort“, erläutert BEW-Geschäftsführer Jürgen Bayer, „die nicht ohne umfassende Baumaßnahmen zu haben ist.“

Fernwärme ist eine äußerst komfortable Heizenergie – und eine sehr umweltschonende, wenn die Wärme mit geringen Verlusten erzeugt wird. Die BEW tut dies unter anderem in der Röntgenstraße sowie künftig in der Kolpingstraße. Dort kommen hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKWs) zum Einsatz, wobei das für 2014 geplante in der Kolpingstraße mit regenerativ erzeugtem Biomethan betrieben wird.

Sperrungen der Wilhelminen- und der Friedrichstraße

Das von der Röntgenstraße ausgehende Fernwärmenetz wird in drei Bauabschnitten verlängert. Für den ersten wurde bereits die Wilhelminenstraße vom Wittelsbacherring bis zur Friedrichstraße gesperrt. Mitte April soll sie wieder freigegeben werden.

Dann folgt mit dem zweiten Bauabschnitt eine Sperrung der Friedrichstraße von der Nr. 18 bis zum Jean-Paul-Denkmal. Hier wird bis Mitte Juli gebaut. Die Ludwigstraße bleibt für den Verkehr zugänglich und auch die Ausfahrt vom Parkplatz Stadthalle wird möglich sein. Teilweise parallel dazu läuft der dritte Bauabschnitt, für den die Wilhelminenstraße von Anfang Juni bis Mitte Juli vom Justizpalast bis zum Wittelsbacherring gesperrt wird.

Hohenzollernring, Wölfelstraße und Telemannstraße

In der Kolpingstraße errichtet die BEW 2014 ein BHKW mit einer Leistung von 1,2 Megawatt. Außerdem wird das dazu gehörende Fernwärmenetz ausgebaut und modernisiert. Auch hier sind drei Bauabschnitte vorgesehen: Vor kurzem wurde bereits die Wölfelstraße zwischen dem Hohenzollernring und der Alexanderstraße gesperrt. Zusätzlich wird ab Ende April bis ca. Mitte August zwischen dem Josephsplatz und der Telemannstraße jeweils eine Fahrspur pro Fahrtrichtung des Hohenzollernrings gesperrt.

Schwierigster Teil der gesamten Baumaßnahme ist der Bau einer 23 Meter langen Energiebrücke über den Roten Main, die parallel zur vorhanden Fußgängerbrücke verlaufen wird. Auch werden Fernwärmerohre verlegt. Für diese Bauphase muss der Hohenzollernring ab etwa 15. August für ca. drei Wochen vom Josephsplatz bis vor die Kreuzung mit der Bahnhofstraße und dem Luitpoldplatz vollständig gesperrt werden.

Drei Meter breite Gräben

Baustellen für die Verlegung von Fernwärmeleitungen hätten ganz andere Dimensionen als Gas- oder Wasserleitungen, sagt Stefan Prziklang, Projektleiter bei der BEW. Die Rohr-Teilstücke sind zwölf Meter lang, was sehr große Baumaschinen erforderlich macht. Zudem werden zwei parallele Leitungen für den Vor- und Rücklauf des Heizwassers benötigt.

Bei schmaleren Gräben könne man Metallplatten drüberlegen und so eine Befahrbarkeit für Autos gewährleisten, so Prziklang. „Drei Meter sind dafür aber zu viel. Die Platten würden sich bei Schwerlastverkehr durchbiegen.“ Das und die Notwendigkeit großer Kräne mache die umfangreichen Sperrungen unverzichtbar. Anwohner und andere Betroffene bittet die BEW um Verständnis für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten.

(Quelle: BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH)


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