Bayreuth, 12.03.2013, 17.30 - 19 Uhr
Referent: Dieter Weigel, Bayreuth
Familiengeschichtsforschung ist spannend: Die Neugier zu erfahren, woher man kommt und von welchen Vorfahren man abstammt, führt zu vielen Erkenntnissen über die Stadt oder den Ort seiner Herkunft. Es entstehen zahlreiche neue Fragen, über welche man zuvor noch nicht nachdachte. Die eigenen Forschungen beginnen mit den Eintragungen in die Personenstandsbücher des Pfarramtes. Hier sind in der Regel problemlos Nachforschungen bis ins 18. Jahrhundert möglich. Das dann oft folgende "Kirchenlatein" bereitet schon mehr Probleme. Die Schreibweise von Namen und Straßenbezeichnungen unterscheiden sich mitunter völlig von der Gegenwart. Je weiter man in die Vergangenheit vordringt, desto häufiger stößt man auf fremd klingende Berufsbe-zeichnungen, Krankheiten und Memorablilia, die der jeweilige Verfasser für die Nachwelt erhal-tenswert erachtete (z.B. "Malefizpersonen betreffend"). Diese Ergebnisse der eigenen Recherche faszinieren dermaßen, dass der ursprüngliche Grund der Nachforschungen in den Hintergrund gedrängt wird. Die ganze Familienforschung wird schließlich so interessant, dass man unverse-hens als Pensionist wieder einen Beruf hat. Da muss man sich dann schon disziplinieren, damit das alles ein familienverträgliches Hobby bleibt.
Eintritt frei, Spenden erbeten!
Veranstaltungsstätte:
Evangelisches Gemeindehaus Seminarraum
Richard-Wagner-Straße 24
95444 Bayreuth
Lageplan
Veranstalter:
Evangelisches Bildungswerk Bayreuth/Bad Berneck/Pegnitz e.V.
Richard-Wagner-Str. 24
95444 Bayreuth
E-Mail
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