Bayreuth, 27.11.2012, 9 - 17 Uhr
Mit der seit 2009 laufenden 2. „Crystalwelle“ ist davon auszugehen, dass die Metamphetaminabhängigkeit nicht mehr auf die grenznahen Regionen zur Tschechischen Republik begrenzt bleibt, sondern sich die Probleme bundesweit ausbreiten. Sowohl nach den Statistiken zu den “erstauffälligen Drogenkonsumenten” des Bundeskriminalamtes, als auch nach der Einschätzung des Office on Drugs and Crime der Vereinten Nationen (UNODOC), ist die Bundesrepublik zumindest seit 2003 von dem weltweiten Trend zu synthetischen Stimulantien betroffen.
Auf diese Veränderung in der Drogenszene ist bundesweit von der Gesellschaft und dem Suchthilfesystem zu reagieren. Ausgehend von den nunmehr 15-jährigen Erfahrungen in den grenznahen Bereichen Sachsens, Thüringens und Bayerns in Beratung und Therapie und mit Maßnahmen zur Reduktion der Verfügbarkeit der Hauptsubstanz Methamphetamin, sollen am Vormittag im Rahmen von moderierten Impulsarbeitsgruppen erste Leitlinienentwürfe für Prävention sowie dem juristisch repressiven Vorgehen entwickelt werden. Es wird auch der besonderen Bedeutung der Angehörigen Raum gegeben werden. Modellhafte Projekte, die sich den Herausforderungen des Stimulantienproblems bereits gestellt haben, werden in einem „Markt der Möglichkeiten“ vorgestellt.
Im Namen der Mitveranstalter, dem Bayerischem Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheits-fragen e. V. (BAS), freuen wir uns auf Ihr Kommen und auf eine angeregte, zukunftsweisende Diskussion.
Anmeldung bis 02.11.2012 erforderlich!
Weitere Informationen erhalten Sie hier im Flyer.
Veranstaltungsstätte:
Bezirkskrankenhaus Bayreuth Mehrzweckhalle
Nordring 2
95445 Bayreuth
Lageplan
Veranstalter:
Bezirkskrankenhaus Bayreuth
Nordring 2
95445 Bayreuth
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